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Olaf

Afu-Novice

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Über mich: - 1978-1980 CZ Jena (Feinmechanikerlehre), OHS LSK/LV Franz Mehring
- 1980-1987 HU Berlin, Sektion Physik (Meteorologiestudium)
- 1987-1990 ZFWW LSK/LV Fuerstenwalde (Satellitenmeteorologie)
- 1990-1991 AdW-IKF Satellitenbodenstation Neustrelitz (Geofernerkundung)
- 1991-1993 GTA Ingenieurbuero fuer Geoinformatik Neubrandenburg
- 1993-1996 'Freelancer' (Umweltmeteorologie)
- seit 1996 TROPOS Leipzig (Aerosol- und Wolkenphysik)

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 20:43

S41-Messplatz fuer Dipol-Antennen

Das Basteln und Experimentieren mit KW-Antennen gehoert zu den Aspekten
des Amateurfunkes, die ungleich weniger von industriellen Entwicklungen angetrieben
sind als z.B. TRX-Hard- und Softwareentwicklungen.
Das macht eben auch klassische Antennen-Lehrbuecher heute noch genauso lesenswert wie frueher.
Wir haben im Klub schon oefter unsere Moeglichkeiten zu entsprechenden systematischen
Untersuchungen an Antennen diskutiert. Ich habe festgestellt, dass diese Thema mehrere Leute von uns
interessiert.
ich habe mich mit der Berechnung der Impedanz von Linearantennen auf der Basis der Telegraphengleichungen beschaeftigt (stimmte sehr gut mit Tom's "exakten" Rechnungen ueberein). Ich wuerde hier sehr gerne
systematisch weitermachen. Wir beide haben dazu auch schon was aufgeschrieben, aber es ist noch
nicht ganz fertig.

Mir schwebt der Aufbau einer temporaeren(!) Zweipunkt-Aufhaengevorrichtung am Shack fuer Dipolantennen
vor. Basis sollten die zwei Kurbelmasten am Klub sein. Als Nebenbedingung ist gefordert, dass
2 Mann allein in der Lage sein sollten OHNE grosse Kraftanstrengung den Messplatz in kuerzester
Zeit einzurichten. Dazu habe ich mir eine Konstruktion in Form einer leichten Lafette
ueberlegt, mit der zwei Mann (ohne Pferd!) ins Gelaende ziehen koennen (="Nahfeld" des Shacks)
und unter Ausnutzung des Hebelgesetzes den Mast aufrichten, stabilisieren und ausfahren koennen.
Frueh Aufbau, abends Abbau ...

Hat jemand ein oder gar zwei Paar alte luftbereifte Raeder z.B. von einem Moped
oder Motorrad in seinem "Bunker" zu liegen, die er entbehren kann?
Ich vermute zwar eher nicht, aber fragen kostet nichts.
Die Alternative sind vollgummibereifte Schubkarrenraeder aus dem Baumarkt zum Stueckpreis
von je 30 EUR. Wuerde ich kaufen nebst Zubehoer, aber man kann vorher erstmal in die Runde fragen.
Zwei mobile Masten sind das A und O, um systematische Messreihen aufzunehmen.
Nach der WRTC-2018 wuerde ich auf einem OV-Abend mal das gesamte "Konzept" vor- bzw. zur
Diskussion stellen.
Unsere Messmoeglichkeiten sind natuerlich sehr beschraenkt und nicht mit denen der "Knochenmuehle"
zu vergleichen. Aber mit meinem "mini VNA" kann man die Impedanz direkt am Speisepunkt
der Antenne messen, und zwar in Abhaengigkeit von sehr verschiedenen Einflussfaktoren.
Damit hat man eine sehr gute Messgroesse, um den "Skill" von Antennenprogrammen zu bewerten.
Das wird sich alles bis in den Herbst reinziehen, wegen der WRTC-Woche im Juli.
Aber der Aufwand mit den Masten ist nicht so hoch.

73 O.

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