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Olaf

Afu-Novice

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Über mich: - 1978-1980 CZ Jena (Feinmechanikerlehre), OHS LSK/LV Franz Mehring
- 1980-1987 HU Berlin, Sektion Physik (Meteorologiestudium)
- 1987-1990 ZFWW LSK/LV Fuerstenwalde (Satellitenmeteorologie)
- 1990-1991 AdW-IKF Satellitenbodenstation Neustrelitz (Geofernerkundung)
- 1991-1993 GTA Ingenieurbuero fuer Geoinformatik Neubrandenburg
- 1993-1996 'Freelancer' (Umweltmeteorologie)
- seit 1996 TROPOS Leipzig (Aerosol- und Wolkenphysik)

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Samstag, 4. Februar 2017, 16:12

Design verkuerzter Antennen

Ich moechte fuer den Betrieb im 160-m-Band einen stark verkuerzten Dipol in Wiederitzsch entfalten.
Im CQ-DL Spezial Antennen (2004) hat Luiz Duarte Lopes (CT1E0J) ein einfaches
Rechenschema zur Dimensionierung verkuerzter Antennen vorgestellt (siehe Anhang 1).
Da Lopez sich auf ARRL bezieht, ist dieses Verfahren sehr wahrscheinlich richtig,
aber in einem entscheidenten Punkt verstehe ich es leider nicht.
Die Gleichungen sind formal alle richtig, aber ihre Anwendung ist mir unklar.
Wenn man Seite 6 und 7 verstanden hat, dann ist der Rest auch klar.
Ich stocke an Gleichung (2) und habe versucht zu erklaeren, warum (siehe Anhang 2).
Wo liegt mein Denkfehler? Fuer Hilfe wie immer sehr dankbar.

vy 73 de
Olaf
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Montag, 17. Juli 2017, 12:41

Ich habe das Problem der Antennendimensionierung von Linearantennen (Artikel von Lopes in einem CQ-DL)
in fuer mich befriedigender Weise "loesen" koennen.
Nein, das Problem wurde natuerlich bereits durch andere geloest.
Die ueberwaeltigende Zahl von modernen Antennenbuechern und Zeitschriftenbeitraegen
geht ingenieursmaessig an die Antennendimensionierung ran und hat einen fuer mich erstaunlich
tiefen und festen Glauben an die Richtigkeit der theoretischen Grundlagen.
Da echter Glauben ohne Erfahrung auskommt, halte ich diesen Begriff jedoch im Zusammenhang
mit der Antennendimensionierung fuer unpassend.
Es handelt sich zwar nicht um "Grundlagenwissen", aber um Anwenderwissen (!), dass durch
Erfahrung gestuetzt wird.
Die theoretische Loesung des Problems habe ich in Klassikern der HF-Technik und des Antennenbaus
gefunden, die von versierten Ingenieuren der Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost
geschrieben wurden. Speziell moechte ich das Buch von Helmut Brueckmann ("Antennen. Ihre
Theorie und Technik", Hirzel-Verlag, Lepzig 1939) zitieren.
Die Uebertragung der Theorie der Lecher-Leitung (Telegraphengleichung) auf Drahtantennen
(Marconi-Monopol und Hertz-Dipol) ist alles andere als trivial aber gerechtfertigt.

Wir (Tom und ich) haben das alles "wurzelmaessig" fuer jedermann
(der "interessiert" ist) aufgeschrieben. Wir koennten die 150 Seiten "Wurzelwerk" schon mal hochladen,
aber es fehlen noch die praktischen, anwenderorientierten Rechenbeispiele
und der Vergleich der Berechnungen mit eigenen Messungen. Beides ist noch in Arbeit
(aber auf sehr gutem Weg).

Zusammenfassung:
================
Der inkriminierte Artikel von Lopes im CQ-DL zur Sperrkreiantennen enthaelt zwar
zahlreiche Schreibfehler ist aber physikalisch RICHTIG.
Wir wissen jetzt auch warum ...

vy 73 de
Olaf

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