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dl7urh

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Dienstag, 27. Juni 2017, 20:51

WRTC Gedanken zur Diskussion und Ergänzung

Standort ZAE-001

Antennen:
Eine Mastschelle war nicht fest, daher drehte der Spiderbeam frei im Wind. Schlimmer war dabei, das beim Hin- und Herdrehen der Mast etwas zusammenrutschte, sich zur Seite neigte und drohte umzustürzen. Mit einem Fernglas wurde erkannt, welches Segment locker war und der Mast wurde noch mal eingeschoben und wieder ausgezogen.
Die Kürzungen der Elemente, die durch die Teams durchgeführt wurden, müssen nach dem Testtag untereinander verglichen werden, um Abweichungen zu eliminieren. (40m Strahler und 15m Strahler)

Am Koaxkabel war der Innenleiter nicht verlötet.
Häringe sind krumm nach dem Einschlagen, da vermutlich Bauschutt im Untergrund (alte Mülldeponie)
Häringe sind zu kurz, bei uns war fingerbreiter Luftspalt nach Spannen der Stahseile
Häringe einen oder 2 Meter weiter nach außen, damit Seile flacher ankommen und die Häringe nicht herausziehen könne, und nebenbei das Ausziehen leichter und sicherer wird (bedingt andere Seilschablone)
Häringe müssen ca 45° eingeschlagen werden, wegen steiler Seile (besonders das oberste)


15m seltsame Meßwerte am Sonntag (DJ2YA)

Site:
Ubergabe des Materials verzögerte sich, da Abhaken der gelieferten Positionen des Materials auf 3 Zetteln verstreut
Anlieferung des Materials ohne Lieferschein (Vorschlag 3 Lieferscheine, einer für Werkzeugkiste, einer für Verbrauchsmaterialkiste, einer für alle anderen großen einzelnen Teile)

LKW war planlos beladen, keine Ladungssicherung erkennbar, Fahrer mußte beim Ausladen ständig über diverses Material klettern;
z.B. Helme wurden herausgeworfen, ich habe interveniert
Steuergerät vom Drehgerät fast vergessen auszuladen, war ganz hinten im LKW hinter anderen Teilen versteckt.
Gitterboxen mit vorsortiertem Inhalt und ein Hubwagen auf dem LKW sinnvoll, aber nicht am Standort auf der Wiese.

Plane fehlte
Das Zelt passte hinterher nicht mehr in die Originalverpackung.
Pappkartons vom Spiderbeam ungeeignet bei Regen und auf nassem Untergrung

Am Samstagabend wurde noch mal 6 Liter Kraftstoff gekauft, damit der sicher bis zum Sonntagmittag reicht. Allerdings waren zusätzliche Verbraucher am Stromerzeuger angeschlossen (Kaffeemaschine und Toaster sowie diverse Ladegeräte und Notebooks)

orange T-Shirts sind in freier Wildbahn ungeeignet.
73 Ragnar

Olaf

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2

Mittwoch, 28. Juni 2017, 08:01

Besten Dank fuer Deinen Beitrag, Ragner.
Hatte auch schon daran gedacht hier im Forum einen WRTC-2018 / ZAE-001 Folder zu eroeffnen.

1) An HOLGER:
=============
Kannst Du einen Zugang fuer Uwe Gebel (DL1HUF, aus Senftenberg) einrichten?
Er gehoert zu unserem Antennenteam und hat mir gestern einen Beitrag zur
festgestellten Antennendissonanz gesendet, der hier reingehoert.
Er sollte sich hier beteiligen koennen.

2) Zur Verfahrensweise:
=====================
Ich habe die Site-Mappe von Burkhard (ZAE-001-Site-Manager) mit den zu beantwortenden Fragen
bekommen (die ich mit ihm schon durchgegangen bin).
Ausserdem habe meine eigenen Notizen von dem gemacht, was mir auffiel (hier ist die Team-Erfahrung schon eingeflossen).
Daraus formuliere ich einen Entwurf unserer ZAE-001-Hinweisliste, die ich HIER reinstelle. Wenn ihr euer
"Go" gegeben hat, dann schickt RAGNAR das zu Burkhard und er leitet das an den Chef des Antennenaufbauteams weiter. Nur durch Einhaltung einer solchen ("Fuehrungs")-Linie koennen wir Informationsverlust vermeiden. Diskutieren hier, aber nur EIN Text sollte vom ZAE-001-Antennenchef "rausgehen".

HOLGER, siehe Punkt 1) ...

vy 73 de
Olaf

dl7urh

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Donnerstag, 29. Juni 2017, 15:29

29.06.

Zeilen ergänzt
73 Ragnar

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Samstag, 1. Juli 2017, 12:58

das meiste ist schon gesagt,

kleine Ergänzung:

wofür sind die 6 Stück Seilrollen gedacht ? (Inhalt einer der beiden Kisten)

wofür ist 1x Schloßschraube plus Stück Rohr, was scheinbar darüber paßt gedacht?

Gibt es ein Konzept zum Schutz des Generators vor Regen? (kleine Zeltplane, Zelt o.ä.)
Weiß nicht, ob das bei dem Honda dringend erforderlich ist, aber bei paar Tagen Dauerregen wie jetzt in Berlin könnte das hilfreich sein.

Resonanz 40m:
wir haben 4x10cm verkürzt und sind damit auf 7150 kHz gekommen, andere Sites haben 4x5 versucht, besser?

Resonanz 15m:
weiß nicht mehr, was wir vor dem Aufbau gekürzt hatten, glaube 2x5cm,
Resonanz war ok im Band,
Am Sonntag andere Meßwerte (unterhalb Band)
Die Resonanzkurve zeigte viele Zacken, Bewegung der Elemente im Wind oder schlechter Kontakt möglich?
Bei Abbau keine Erkenntnisse über lose Kontakte gefunden,
Eventuell müssen die innenliegenden Schraubverbindungen der Baluns nochmal geprüft werden, Schrauben ließen sich wohl teilweise mitdrehen (hatte Uwe beobachtet, ich selbst nicht)

Wird es eine Sollvorgabe für den Abgleich aller Antennen geben? (damit alle Sites die gleichen Resonanzpunkte haben)

73
Tom, DL5LYM

Olaf

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Sonntag, 2. Juli 2017, 14:57

Danke, Tom. Nehme ich mit auf. Zur Veraenderung der
Resonanzfrequenz von Tag 1 zu 2 hat sich auch Uwe geaeussert.
Die "elektromagnetische Stabilitaet" der Antennen scheint mir, summiert ueber alle
genannten Punkte, das A und O zu sein!

Ich stelle den Gesamttext morgen (Montag) hier rein.

73
O.

Olaf

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Donnerstag, 13. Juli 2017, 00:17

Entwurf Protokoll WRTC-Testtage 2017 am Standort ZAE-001

Okay, Leute. Heute ist nicht Montag von vorletzter Woche.
Aber hier ist trotzdem das Protokoll zur Ergänzung oder Korrektur.

vy 73 de
Olaf
»Olaf« hat folgende Datei angehängt:

dm2xm

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Donnerstag, 13. Juli 2017, 08:37

Was doch so ein Probetag so alles offenbart. Da sieht man mal, wie notwendig das war ...
Allerdings hat auch Murphy überall seine Augen und Ohren, bei der WM dann selbst wird er anderes sabotieren ...
:lachtot: :lachtot: :lachtot:
--
73 55
Holger (dm2xm)

Olaf

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Montag, 17. Juli 2017, 12:05

Die Meinungen darueber, was wie sein muesste oder sollte gehen insgesamt doch
sehr weit auseinander, wenn man sich die Diskussion der Teams im WRTC-Verteiler durchliest.
Wegen der "Kleinteiligkeit" ist es keine leichte Aufgabe fuer die Organisatoren, die Schwerpunkte richtig zu setzen.
Es ist aber eine absolute Illusion anzunehmen, dass man alles vornweg "planen" kann.
Man muss auch sehen, dass der Aufwand durch Ehrenamtliche getrieben wird und endlich ist.
Es waere also nicht fair, hier die Massstaebe einer "Wuensch-Dir-was"-Veranstaltung
anzulegen. Mit Kreativtaet und Eigeninitiative koennen die Trupps vor Ort alle Probleme loesen
(wenn sie polytechnische Erfahrungen mitbringen).
Gegen Unwetter (z.B. starke Windscherungen in Verbindung mit Boen) kann man sich unter Contest-Bedingungen
nicht wirklich absichern. Wenn der Aufwand fuer die Antennen ueber eine kritische Schwelle steigt,
wird am Ende jeder Contest-Betrieb irgendwann sterben.
Das reale Leben, wie ein Contest, bahnt sich immer seinen Weg zwischen Aufwand und Nutzen.

Kurzform:
=========
Ja, Holger. Der Testbetrieb hat seinen Zweck vollumfaenglich erfuellt!

vy 73 de
Olaf

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